Der Brennesseltee

Die Brennnessel wird zu Unrecht als Unkraut bezeichnet, denn sie enthält viele Wirkstoffe, die nicht nur für Pflanzen sondern auch für Menschen gut sind. Als Vitaminlieferant und Heilpflanze kann sie sowohl gegessen als auch als Tee getrunken werden.
Verwendet werden für die Zubereitung von Tee am Besten die jungen Triebe (beim Pflücken die Handschuhe nicht vergessen), die am besten im Frühjahr geerntet werden. Diese werden an einem luftigen und auch trockenen Ort kopfüber zum Trocknen aufgehängt. Zur Zubereitung von ¼ Liter Brennnesseltee braucht man ca. 1 Esslöffel voll getrockneter Brennnesseln die mit kochendem Wasser übergossen werden und dann ca. 10 Minuten lang ziehen müssen.
Brennesseltee unter anderem entgiftend, harntreibend und entzündungshemmend, weshalb er auch oft als wirksames Heilmittel bei Blasen- und Nierenproblemen verordnet wird. Der Tee dient allerdings auch der Stoffwechselaktivierung und wird zur Stärkung des Immunsystems getrunken. Die Brennnessel enthält sehr viele gute und wichtige Stoffe, wie zum Beispiel Eisen und auch Folsäure, die sehr wichtig für die Blutbildung sind. Und Kieselsäure die Haare und Fingernägel stärkt. Zudem ist sie auch voll von Vitamin C und Provitamin A. Eine Kurbehandlung mit Brennnesseltee sollte mindestens vier Wochen jedoch nicht länger als acht Wochen dauern. Die tägliche Trinkmenge sollte einen Viertelliter nicht überschreiten.
Pfefferminztee ist ebenso interessant, nur eine Spur schmackhafter wie der Brennesseltee.